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Herzlich willkommen bei den Kultur- und Freizeitfreunden e. V. in Bad Staffelstein!

Unter unserem Dach vereinen wir eine Vielzahl interessanter Aktivitäten. Stöbern Sie links durch das Untermenü, um unsere einzelnen Gruppen zu besuchen. Bei den Bogenschützen und der Fotogruppe werden Sie auf deren eigenen Internetauftritt weitergeleitet.

Überzeugen Sie sich auf diesen Seiten von unserem aktiven Vereinsleben. Nehmen Sie Teil, besuchen Sie uns im gemütlichen Angerstübla. Und wer weiß, vielleicht möchten Sie auch ein Teil von uns werden. Wir freuen uns!

Hier gibt es Informationen zum aktuellen Geschehen in unserem Verein – schauen Sie rein.

 


Die Geschichte unseres Vereins

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Die Naturfreunde-Bewegung in Bad Staffelstein
Zwei Vereine - eine gemeinsame Geschichte

von Karl-Heinz Müller

Die beiden Bad Staffelsteiner Vereine „Kultur- und Freizeitfreunde e. V.“ und die „Naturfreunde Bad Staffelstein e.V.“ bildeten gut 65 Jahre gemeinsam einen der großen Staffelsteiner Vereine, bekannt als „Touristenverein Die Naturfreunde - Ortsgruppe (Bad) Staffelstein“. Im Jahre 2011 erfolgte die schmerzhafte Trennung in zwei eigenständige Vereine. Heute pflegen beide ein harmonisches  Nebeneinander, welches in hohem Maße auch den gemeinsamen Wurzeln, der gemeinsamen Geschichte und den gemeinsamen Grundwerten zu verdanken ist.

Der 2. Weltkrieg war gerade mal 14 Monate vorbei und die Erinnerung der Menschen an diese furchtbaren Jahre des Leidens und Sterbens, der Entbehrung, des Verlustes von Angehörigen und Freunden, von Heimat und Hoffnung war noch so frisch wie in den Kriegsjahren selbst. So viele waren nicht mehr zurückgekommen. Andere kehrten heim aus Gefangenschaft, traumatisiert und verkrüppelt an Leib und Seele, viele hatten ihre Heimat verloren und waren in Güterzügen in den „Westen“ ausgesiedelt worden - auch hierher - nach Staffelstein.

Konrad Müller, einer der Gründungsväter und langjähriger, aktivster Vereinsvorsitzender,  beschrieb die Empfindungen und Stimmungen der Menschen im Jahre nach dem Kriegsende so: „Ein unseliger Krieg ist zu Ende. Zerschunden, krank an Leib und Seele, mit Hass, Gleichgültigkeit oder Verzweiflung im Herzen kehren die Landser aus der Gefangenschaft in die Heimat zurück. Die Flüchtlinge und Ausgewiesenen, dem Schönsten und Heiligsten beraubt, verjagt, verhöhnt, geknechtet, ohne Existenz, ohne Anfang …“ (1/25).

Der traditionsreiche „Gasthof zur Post“ in der Bahnhofstraße - Aufnahme aus den 1920er-Jahren

In diesem Jahr 1946, einer Zeit der Hoffnungslosigkeit und des Chaos, begann die Geschichte des Vereins, am Dienstag, am 20. Juli 1946, mit jungen Menschen, die eben dies erlebt und erlitten hatten, deren Träume und Hoffnungen missbraucht und verraten worden waren und die doch nicht hinnehmen wollten, dass es da keine Zukunft mehr geben könnte. Zwanzig von ihnen trafen sich im Gasthof „Zur Post“ und gründeten „mit viel gutem Willen und einer guten Portion Unternehmungsgeist“ einen Verein, der sich - als Ortsgruppe Staffelstein - dem wieder gegründeten Verband „Touristenverein Die Naturfreunde Deutschland“, konkret deren Landesverband Bayern, anschloss.

Die Naturfreundebewegung

Alois Rohrauer (1843 - 1923)

"Die Naturfreunde" wurden 1898 in Wien gegründet. Alois Rohrauer, gelernter Sensenschmied, dann Feinmechaniker in Wien, wurde zum ersten Obmann und dann, bis 1920, zum Vereinspräsidenten gewählt. Weiteres Gründungsmitglied war der spätere österreichische Bundespräsident Karl Renner. Gründungsmitglied, erster Vereinsobmann von 1896-1902/Vereinspräsident von 1902 -1920). „Wir wollten vor allem die Arbeiter losreißen von den Stätten des Alkohols, vom Würfel- und Kartenspiel. Wir wollten sie aus der Enge ihrer Wohnungen, aus dem Dunst der Fabriken und Wirtshäuser hinausleiten in unsere herrliche Natur, sie der Schönheit und der Freude entgegenführen. Wir wollten sie in die Lage versetzen, ihren Körper und ihren Geist freizumachen von dem trüben und öden Allerlei des Alltags. Wir wollten sie der frischen Luft, dem Licht und der Sonne zuführen“ - so beschrieb der Wiener Schulinspektor Georg Schmiedl, der die Idee zur Gründung einer „touristischen Gruppe“ hatte, seine Motivation später. (2/37).

Im Jahr 1865, also bereits 33 Jahre vorher, war in München der „Bildungsbürgerliche Bergsteigerverein“ gegründet worden, der Deutsche Alpenverein. Was die beiden Bewegungen im Wesentlichen unterschied, lässt sich schon aus diesem Gründungsnamen im Vergleich zu den o. a. Gründungsgedanken des Georg Schmiedl erkennen und auch aus folgender aktueller Aussage: „Der Österreichische Alpenverein ist heute laut seinen Statuten unpolitisch und überkonfessionell; er wird - quasi als Gegenpol zu dem laut Statuten bekennend sozialdemokratischen Verein ‚Naturfreunde Österreich - überwiegend dem bürgerlichen Lager zugerechnet“ (4). Durch die Bildung von Ortsgruppen in München (1905) und Zürich wurde auch der Naturfreunde-Verband zu einer internationalen Organisation. Als Rohrauer 1923 starb, zählte er bereits über 190.000 Mitglieder, mit Ortsgruppen in vielen Staaten Europas, den USA, Brasilien und Australien.

Die deutschen Naturfreunde, mit ihren Wurzeln in der Arbeiterbewegung, wurde 1933 durch die Nazis verboten, ihre bislang errichteten 428 Hütten und Häuser wurden beschlagnahmt. Ein Neuanfang begann schon 1945, nach dem Krieg. Die enteigneten Häuser wurden zurückgegeben, allerdings nicht in Ostdeutschland (3/7).

Die Staffelsteiner Naturfreunde-Ortsgruppe

Schon die erste Jahreshauptversammlung, der Staffelsteiner Verein zählte jetzt 87 Mitglieder, entstand durch eine „Singgruppe“, instrumental durch Mandolinen und Gitarren verstärkt, ein besonderer Rahmen. Diese Gruppe war es auch „die bereits im ersten Vereinsjahr einen nicht geringen Teil zur Aufwärtsentwicklung des Vereins beitrug“. Im gleichen Jahr 1947 erhielt der Verein seine Lizenzierung durch die Militärregierung, verbunden mit der Erlaubnis, eine Jugendgruppe zu gründen. Ihr erster Leiter wurde Max Kohles. Und ein Jahr später gründete Edith Müller die
erste Kindergruppe.

Erster Auftritt der Klampfen-, Sing- und Volkstanzgruppe am 15. Mai 1950 auf dem Staffelsteiner Marktplatz

Welchen Gemeinschaftsgeist und welchen Optimismus der - im Heimatstädtchen Staffelstein recht skeptisch, ja nicht selten abweisend betrachtete - junge Verein schon entwickelt hatte, mag man daran erkennen, dass bereits im Juli 1947 „Verhandlungen zwecks Kauf eines Grundstücks zum Bau eines Wanderstützpunktes am Staffelberg (Festwiese) mit Herrn Ostler, Romansthal und am Löwenthal mit Herrn Dippold aus Loffeld geführt wurde“. Dass diese nicht zum Erfolg führten, werten wir heute durchaus als positiv, denn: welch schönen Platz hatte man mit dem Dornig gefunden, ohne unseren Staffelsteiner Hausberg zu „belästigen“. Im Februar 1948 konnte der Pachtvertrag für das Baugelände, unterhalb des 530 m hohen Dornig-Plateaus, geschlossen werden. „Einen Monat später begannen die Erdarbeiten. Zu Baubeginn standen 388 Reichsmark zur Verfügung, das Bauholz wurde von einer abgerissenen Scheune gewonnen, die Betonsteine wurden selbst gefertigt. Der felsige Baugrund stellte schwierigste Anforderungen, eine geeignete Zufahrtsstraße war nicht vorhanden.“ (5/19)

Trotz dieser widrigen Umstände konnte schon im August 1949 Richtfest gefeiert werden. Ein Jahr später gelang es dann, das Gelände käuflich zu erwerben, das wäre in der ‚Reichsmarkzeit‘ nicht möglich gewesen. Nach 14.000 Arbeitsstunden erfolgte am 6. Juli 1952 die Hauseinweihung; damals kostete die Maß Bier 1 DM und das Paar Bratwürste 70 Pfennig.

Trotz solch großen Anstrengungen am Dornig fand auch ein intensives „Vereinsleben“ statt. Bereits im ersten Vereinsjahr war eine Initiative gestartet worden, die bis heute fester Bestandteil des kulturellen Vereinslebens ist: öffentliche Lichtbildervorträge. Am 23.Oktober 1950 wurde im Staffelsteiner Filmpalast: dem „Capitol-Kino“, ein Dia-Vortrag veranstaltet: „Quer durch Hoch-Tirol“, die erste Veranstaltung dieser Art in Staffelstein - und ein voller Erfolg. Die Naturfreunde waren übrigens der erste Touristenverein überhaupt, der 1895 eine „Laternenbildervortrag“ veranstaltet hatte.

Im dritten Vereinsjahre, 1949, hatte Konrad Müller die Vereinsführung übernommen. Unter seiner Leitung entstanden die beiden großen Vereinshäuser „am Dornig“ und später dann das „Stadtheim“, das heutiges „Angerstübla“. Im Jahresbericht 1949 war nachzulesen, dass 33 Wanderungen, Fahrten und Zeltlager sowie 19 Lichtbildervorträge, Feier- und Werbeveranstaltungen durchgeführt wurden. Die Mitgliederzahl wuchs 1950 auf 181, obwohl der Jahresbeitrag schmerzhaft stark angehoben werden musste, auf damals 7,20 DM. Musik bildete von Anfang an einen wesentlichen Bestandteil des Vereinslebens. Die Freunde Konrad Müller, Sepp Raab und Sepp Wondrak hatten die Klampfen- und Sängerguppe gegründet, der Volkstanz kam dazu.

Der erste große ‚Bunte Abend‘ im Festsaal des ‚Grünen Baum‘ im Jahr 1957 war so erfolgreich, dass er gleich zweimal wiederholt werden musste.

Die Klampfen - das sind die Mandolinen und die Gitarren - sind Zupfinstrumente. „Ja wenn die Burschen singen und die Klampfen klingen und die Mädel fallen ein …“ Das altes Volkslied “In Junkers
Kneipe“ hatte die Staffelsteiner Klampfengruppe schon gut 20 Jahre vor „Heino“ im Repertoire.

Unter der Leitung von Martin Halker, dem Vater des späteren Gruppenleiters Wolfgang Halker, ging die Aufwärtsentwicklung - hin zur Professionalität der Gruppe - voran. Die Klampfengruppe ist bis heute einer der Grundpfeiler des Vereins. Konzerte und Hüttenabende, Dorfsingen und Volkssingabende, Weihnachts- und Sonnwendfeiern, Einweihungen, Jubiläen, viele eigene Feste und die anderer, befreundeter Vereine . Es ist die Liebe zur ‚bodenständigen‘ Musik, zum Volkslied genauso wie zum Volkstümlichen und zum Konzertanten, ob im Festzelt, im Festsaal oder am gemütlichen Wirtshaustisch mit Freunden zusammensein und zu musizieren.

Drei Musikkassetten und fünf CD‘s hat die Klampfengruppe - unter Leitung von Rudi Paul in den letzten 33 Jahren veröffentlicht.

Der erste Mandolinenkurs 1959 in der ‚Unteren Badegasse‘. Unter den ersten „Klampfenschülern“ Georg Müller (3. v. l.) und Rudi Paul (4. v. l.)

Raus in die Natur mit Klampfe und Rucksack, so hatte - vor dem ersten Weltkrieg - die romantische Bewegung der Wandervögel begonnen und in dieser Tradition lebten und leben auch die Staffelsteiner Natur-, Kultur- und Freizeitfreunde… vier Jahrzehnte später und bis heute.

Die Dornig-Wirtsleute ab 1951, von rechts Willy und Hedwig Gebhardt, zwischen ihnen der „künftige“ Schwiegersohn Adolf Bäumler.

Doch zurück in die „fünfziger Jahre: Nicht nur die Musik und das Wandern, auch andere sportliche Interessen fanden alsbald Platz im jungen Verein. Es bildete sich eineTischtennis- und bald darauf auch eine Judoabteilung, Gruppen, die später die Vielfalt in unserem heimischen Turn- und Sportverein mit ausmachen sollten. Ganz besonders war es aber der „weiße Sport“, der aktive Wintersport, eine Aktivität, die der Verein schon sehr früh aufgriff und förderte. 1952 wurde der erste Staffelberg-Ski-Abfahrtslauf, durchgeführt, unter Leitung von Fred Jiptner.

Die Beliebtheit des Dornig-Häuschens war enorm und die stetig steigende Nachfrage führte schon bald zu dem Entschluss, einen ersten Erweiterungsbau zu erstellen. Bereits im Februar 1953 wurde - geplant von Erich Dittel - mit dem Bau des ‚Schlafhauses‘ begonnen.

Die Vereinslokale waren zur damaligen Zeit in der Reihenfolge „Gasthof zur Post“, „Scheffelklause“, Letzter Heller“, Gasthaus-Brauerei „Staffelberg“ und die „Alte Volksschule“, unter der man damals nicht das heutige Stadtmuseum, sondern das kleinere Gebäude rechts daneben verstand. Um zu einer unabhängigen Vereins- und hauptsächlich Jugendarbeit zu kommen, wurde am 19.1.1954 der Beschluss gefasst, ein eigenes „Stadtheim“ zu errichten. (5/21).

Das „Schlafhaus“ entstand im Jahr 1953, ebenfalls in Eigenregie errichtet. Nun konnten auch größere Gruppen beherbergt werden, insbesondere das Schullandheimwerk Berlin-Zehlendorf nutzte dies viele Jahre lang.

Beim Bau das Stadtheims im Jahr 1954 leisteten die Mitglieder wiederum unzählige freiwillige Arbeitsstunden. Alle Erdarbeiten wurden mit Pickel und Schaufel bewältigt und noch im Herbst 1954 wurde unter der Leitung von Albin Haas mit den Maurerarbeiten begonnen.

Die Einweihung des „Stadtheimes“ erfolgte am 10. September 1956, gleichzeitig mit dem 10-jährigen Vereinsjubiläum. Nun konnte die Vereins- und Gruppenarbeit wesentlich gefördert werden. Eine Fotogruppe wurde von Hans Jähnel gegründet, eine Schachabteilung von Herbert Rösner, der Verein zählte nun 274 Mitglieder.

Im Januar 1960 übergab Konrad Müller die Vereinsführung in die Hände von Adolf Bäumler. Er selbst wurde, in Anerkennung seiner maßgeblichen Verdienste, im Jahre 1964  zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Es war das große Glück des Vereins in Adolf Bäumler  genau den Vereinskapitän zu finden, der nicht nur zur Erhaltung und Verwaltung des Geschaffenen in der Lage war, sondern der es auch - in seiner ganz eigenen Art - ebenso gut verstand, die  Gemeinschaft wiederum ein großes Stück voranzubringen. Konrad Müller meinte treffend: „Es ist das Eine, einen Verein aufzubauen, ihn zu erhalten ist eine mindestens ebenso anspruchsvolle Aufgabe!“

Und es ging weiter erfolgreich aufwärts: Die Klampfengruppe kam erstmals ins Fernsehen. Sie begleitete 1966 die „Goethe-Wanderung“ musikalisch durch ihre Heimatstadt Staffelstein. 1967 wurden die Volkswanderungen maßgeblich mit eingeführt und ausgerichtet und der Naturlehrpfad um den Dornig auf einer Strecke von 6.5 km mit ausgebaut.

Ski-Abfahrtsläufe am Staffelberg waren längst zur regelmäßigen Einrichtung geworden. Am 6. Januar 1968 wurden über 3.000 Zuschauer am Staffelberg gezählt und im Januar des gleichen Jahres wurde - unter Leitung von Georg Müller, genannt auch „Backdie-Müller“, die Skiabteilung gegründet.

Und wieder war das Dornig-Haus zu klein geworden. Der Vereinsausschuss traf 1968 eine schwere Entscheidung: es wurde nahezu völlig umgebaut, nach den Plänen von Erich Dittel. 1969 war es geschafft - für den Verein allerdings mit enormen neuen Verbindlichkeiten. Aber auch diese Finanzkrise wurde unter Leitung von Adolf Bäumler gemeistert. Der Vereinsgeist der 50er Jahre war zurückgekehrt, bis 1980 übernahmen Vereinsmitglieder ehrenamtlich die Bewirtschaftung des Hauses selbst und Ende 1982 war der Verein wieder schuldenfrei.

Das „Haus am Dornig“ vor dem großen Umbau.

Ohne finanzielle Belastungen für den Hauptverein baute die junge Abteilung eine urige Schutzhütte „Am Kemitzenstein“ und bereits am 6. Mai 1972 eingeweiht, Wally Wiedel (o. l.), Alois Raschke (o. r.).

Im Januar 1970 schlug die Geburtsstunde der Bergsteiger- und Bergwanderabteilung. Die Gründungsväter, Alois Raschke und Wally Wiedel, versammelten eine bergbegeisterte Schar um sich und verstanden es, aus dem Stand eine sehr aktive und dynamische Gemeinschaft zu formen.

Im September 1971 konnte der Verein dann sein 25jähriges Jubiläum begehen - im Rahmen einer Festwoche
und in beeindruckender Weise. Die Mitgliederzahl hatte die „Fünfhunderter-Grenze“ überschritten. Die Vereinsarbeit stand nun im Vordergrund, und es konnte seither immer wieder ein pralles und vielfarbiges Veranstaltungsprogramm geboten werden. Die einzelnen Fachabteilungen zogen stetig neue Mitglieder an und rundeten mit ihren Veranstaltungen und Aktivitäten die große Angebotspalette des Gesamtvereines und auch der Heimatstadt Staffelstein bestens ab.

Die Naturfreunde waren zu einem anerkannten und bedeutenden Verein herangewachsen. Nach 17 Jahren Vereinsvorsitz übergab Adolf Bäumler im Jahr 1976 schließlich die Gesamtverantwortung
an Georg Müller, den Sohn des Ehrenvorsitzenden Konrad Müller. Ein Jahr später war in einem Zeitungsbericht zu lesen: „Innere Geschlossenheit verbunden mit immensen Aktivitäten demonstrierte am Samstagabend im Stadtheim anlässlich der 31. Jahreshauptversammlung der Touristenverein „Die Naturfreunde“, mit über 700 Mitgliedern die zweitgrößte Vereinigung in der Adam-Riese-Stadt“. Dem Verein war es gelungen, mit Georg Müller, zum dritten Mal in Folge, die Position des Vorsitzenden bestens zu besetzen.

Konrad Müller - 1949 - im Vereinshaus ‚am Dornig‘.

Doch muss auch über weniger angenehme Ereignisse berichtet werden. So vom „Jahrhundert-Hochwasser“, das am 22. Mai 1978 die Heimatstadt heimsuchte und auch das Vereinsgasthaus „Stadtheim“ nicht verschonte. Im Keller stand das Wasser einen Meter hoch, das Geschäftszimmer war gerade erst „nach unten“ verlegt worden und wertvolles Akten- und Notenmaterial ging verloren. Und gerade mal 4 Jahre danach, am 6. Juni 1982, verursachte ein Brand im Stadtheim ebenfalls hohen Sachschaden, nur der Aufmerksamkeit eines Nachbarn war zu verdanken, dass das Haus nicht vernichtet wurde.

Zwei Jahre vorher, am 23. März 1980, hatte der Verein, durch den plötzlichen Tod des Ehrenvorsitzenden Konrad Müller, einen schmerzlichen Verlust erlitten. Am Abend vorher hatte er noch, zur Jahreshauptversammlung, die Ehrung der Jubilare durchgeführt.

Adolf Bäumler schrieb hierzu: „Die Naturfreunde Staffelstein verloren mit ihm ihr profiliertestes Mitglied und viele von uns einen persönlichen Freund. Wer die Geschichte der Ortsgruppe aufmerksam verfolgt, kann ermessen, was Konrad Müller für die Staffelsteiner Naturfreunde geleistet hat. Sein Name wird unauslöschbar mit unserer Vereinigung verbunden bleiben, denn er hat durch seine Ideen, Arbeitskraft und Einsatzbereitschaft die Basis für unseren heute so stolzen Rückblick geschaffen“. (1/35). 24 Jahre später, am 30.09.2004, verstarb auch der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende Adolf Bäumler. „Mit ihm verlor der Verein seinen zweiten großen Regisseur. Konrad Müller war Pionier und Motor der Gründer und Aufbauzeit, Adolf Bäumler derjenige, dem es bestens gelang, den Verein nicht bloß zu erhalten sondern in bester Weise weiter auf und auszubauen“. Doch Vereinsleben und die Gemeinschaft waren und blieben lebendiger und immer wieder motivierender Motor.

Im Jahr 1979 war der Verein, als Staffelsteiner Ortsgruppe, mit der Ausrichtung der „Bayerischen Landesversammlung der Naturfreunde“ beauftragt worden - und meisterte diese Aufgabe hervorragend, wie von der Presse und Verbandsfunktionären bestätigt wurde. Ein großer Bunter Abend, organisiert von der Klampfengruppe, wurde von den über 300 Delegierten aus ganz
Bayern begeistert aufgenommen.

Zur 850-Jahr-Feier der Heimatstadt (Bad) Staffelstein im Jahr 1980 trug der Verein zwei hochgelobte Veranstaltungen bei: an einer Sternwanderung zum Vereinshaus „Am Dornig“ nahmen über 90 Vereine teil, am 29. Juni war der Bayerische Rundfunk zu Gast, die Klampfengruppe sandte musikalische Grüße „in den Rest der Welt“.

Für die Wintersportabteilung wurde ein Hang oberhalb von Romansthal gepachtet, einer der schneesichersten Hänge in unserer Region. Im Dezember 1983 wurde dort der Skilift aufgebaut. Zwei Jahre später komplettierte unsere Skiabteilung ihr  Wintersportgebiet durch den Bau einer Skihütte.

Im Juni 1986 richtete der Verein die Bundeswandertage der Naturfreunde aus. Der damalige Landesvorsitzende Freund Andreas Lautner bezeichnete „Die Staffelsteiner Naturfreunde sind eine Perle des Landesverbandes.“

Ebenfalls 1986 wurde, vom 4. bis 12. Oktober, das 40jährige Bestehen gefeiert, wieder mit einer beeindruckend ausgeschmückten Jubiläumswoche. Der Verein zählte nun 845 Mitglieder. Besondere Anerkennung erfuhr wiederum die Klampfengruppe, von Bürgermeister Leutner „seit 40 Jahren als ein kulturelles Aushängeschild der Stadt“ bezeichnet. Den Jubiläums-Diavortrag hatten Peter Kruppa und Karl-Heinz Müller gestaltet.

Die Fotogruppe der „Naturfreunde“ im Gründungsjahr 1987

Auf Anregung von Peter Kruppa und Karl-Heinz Müller traf im Frühjahr 1987 eine Gruppe engagierter Hobby-Fotografen zusammen und gründete zum zweiten mal in der Vereinsgeschichte eine
Fotogruppe. Eine kleine aber sehr aktive Abteilung, die seit ihrem Bestehen zahlreiche Fotokurse, -ausstellungen und Diavorträge präsentierte, und dadurch immer wieder die Liebe zu ihrer Heimat
und ihrer Heimatstadt in allerbester Weise unterstrich. Ein ganz besonders guter und aktueller Beitrag hierzu sind die seit 2010 alljährlich präsentierten Fotokalender.

Größere Fahrten des Vereins, organisiert vom Vorsitzenden Georg Müller, führten nun auch in weiter entfernte Regionen und erfreuten sich großen Zuspruchs. Erwähnt werden sollen Gruppenreisen nach Süditalien, Malta, Korsika, Sizilien und Ägypten. Gegenwärtig geht es bei den reisefreudigen Vereinstouristen, insbesondere den Senioren, etwas ruhiger zu: allmonatlich startet Georg Müller, immer mit vollem Bus, zu Halb- oder Ganztagesfahrt.

Michael Bäumler im Jahr 1992 bei der Entbuschung des „Trockenbiotops Morgenbühl“.

Besondere Anerkennung seiner intensiven Naturschutzarbeit konnte Naturschutzreferent Michael Bäumler erfahren. Der seit 1964 vom Verein gepachtete und von ihm und einer kleinen Helferschar seit 1986 intensiv gepflegte Morgenbühl wurde, auf seinen Antrag hin, im Jahr 1993 als besonders schützenswert, als „Geschütztes Landschaftsgebiet“ ausgewiesen. Durch die kontinuierliche Pflege und Betreuung des Gebietes konnten er und seine Helfer beachtliche Erfolge erzielen. Vertreter des Landesamtes für Umweltschutz sowie der Regierung von Oberfranken besuchten das Gebiet regelmäßig  und zollten für diese erfolgreiche Biotoppflege höchste Anerkennung. Im Jahre 1996 dann das 50-jähriges Vereinsjubiläum. Reinhard Leutner, jetzt Landrat des Landkreises Lichtenfels und selbst seit 1970 Vereinsmitglied, meinte in seiner Festansprache:. „Der Verein hat mittlerweile in unserer Stadt, im Landkreis, in ganz Bayern, eine Stellung eingenommen, die sich die Gründungsväter vor mehr als 50 Jahren wohl kaum hätten vorstellen können.“

Im März 2001 sah sich Georg Müller, der 25 Jahre lang als Vorsitzender den Verein erfolgreich geführt hatte, aus beruflichen Gründen gezwungen, dieses Amt aufzugeben, er war ein Jahr vorher zum Bürgermeister Staffelsteins gewählt worden. Die dankbaren Vereinsmitglieder ernannten ihn in dieser Jahreshauptversammlung zum Ehrenvorsitzenden. Nach 6 Jahren Vereinsvorsitz durch
seinen Bruder Karl-Heinz übernahm er 2007 wiederum das Vereinssteuer.

Vorsitzender Georg Müller (l.) mit Bürgermeister Baptist Faulstich (2. v. l.) bei Ehrungen zum 50. Vereinsjubiläum 1996 daneben v.l. Helmut Riedel, Rudi Paul, Sigfried Kraus, Adolf Bäumler, Robert Simon.

Die bislang letzte größere Bau- oder besser Renovierungsmaßnahme: im Oktober 2008 wandelte sich das Vereinsheim in der Stadt - jetzt in der „Badestadt“ - vom „Stadtheim“ zum „Angerstübla“. Damit war ein Wirtshaus geschaffen, dass wegen seiner urgemütlichen Atmosphäre zu einer gewissen Besonderheit in der Bad Staffelsteiner Gastronomie wurde: Vereinsleben für Jung und Alt, Gäste immer herzlich willkommen, Musik, Feiern, Stammtisch, Bierwirtschaf, Kartenspiel - kein Speiselokal sondern Treffpunkt wie „in der kleinen Kneipe“.

Das Vereinsheim, als „Stadtheim“ im Einweihungsjahr 1956 zunächst einsam am Stadtrand gelegen, bestens integriert als „Angerstübla“ über 60 Jahre später.

Spaltung des Vereins im Jahr 2011

Die „Naturfreunde Bad Staffelstein e. V.“ traten im Jahr 2011 aus dem Dachverband „Die NaturFreunde Deutschland“ aus und änderten auch ihren Vereinsnamen. Trennungsgründe waren  insbesondere die gewünschte Unabhängigkeit vom Dachverband und dessen Funktionären - auch in (partei-)politischen Bereichen - und die horrenden Beitragsabgaben, die alljährlich abzuführen waren. Dies war bei Weitem kein einstimmiger Beschluss des Ortsvereins und er führte zu einer schmerzlichen Teilung, wie schon im Vorwort erwähnt und nachfolgend in seiner Konsequenz nochmals thematisiert wird. In Abwägung dieser Gründe fand sich ein nicht geringer Teil der Mitglieder allerdings nicht bereit, dem Beschluss zu folgen. Die Verbundenheit in der Vereinstradition und mit anderen Ortsgruppen bzw. deren sportlichen Abteilungen, insbesondere den Bergsteigern und Skifahrern, wurde als gewichtiger erkannt. Dass es deshalb sehr tiefgreifende und emotionale Diskussionen und Auseinandersetzungen gab, ist sicher verständlich. Es ist aber - gerade im Nachhinein und mit zeitlichem Abstand betrachtet - das große Verdienst aller Beteiligten des sich teilenden Vereins (weniger der mitmischenden Dachverbandsfunktionäre), dass sie an einer guten und für beide Seiten sinnvollen Trennung arbeiteten und diese auch erreichten. Wie im Vorwort erwähnt: eine
letztlich zwar schmerzhafte aber dann doch verschmerzte Trennung, bei der beide Vereine heute ein harmonisches Nebeneinander pflegen. Dies war in hohem Maße den gemeinsamen Wurzeln und der gemeinsamen Geschichte, insbesondere aber den weiterhin gepflegten, gemeinsamen Grundwerten zu verdanken. Der Trennungsweg mag heute etwas verwirrend erscheinen, aber es war die emotional und wirtschaftlich gesehen sinnvollste Art des Auseinandergehen. Der gesamte Ortsverein trat aus dem Dachverband aus, überarbeitete seine Vereinssatzung und gab sich den neuen Namen „Kultur- und Freizeitfreunde e.V. Bad Staffelstein“.

Danach trennten sich zwei Abteilungen mit den meisten ihrer Mitglieder ab, gründeten eine neue Ortsgruppe der “NaturFreunde Bad Staffelstein e.V.“ und traten wieder dem Dachverband bei Sie übernahmen - wie vereinbart - die Bergsteigerhütte und die Skilifthütte, während die beiden großen Häuser „Am Dornig“ und „Angerstübla“ beim Stammverein verblieben. Bemerkt werden soll hier auch; dass in diesen Zeiten sich auch andere Ortsgruppen vom Dachverband lossagten, wohl aus ähnlichen Gründen. Der Vereins änderte nur seinen Namen, einen anderen Bruch mit der über 70-jährigen Vereinsgeschichte und -tradition gab es nicht.

Im Februar 2011 gründete sich eine neue sportlich ausgerichtet Gruppe, welche das Traditionelle Bogenschießen begeistert betreibt. Die Leitung übernahm Bernd Freisleben. Auf dem eigenen Vereinsgelände am Dornig-Haus wurde ein anspruchsvoller Bogenparcours mit 29 Abschüssen und über 55 3D-Zielen sowie Einschießplatz errichtet. Das Sicherheitstechnisch abgenommene und behördlich genehmigte Gelände steht neben den 36 Dornig-Schützen auch Gästen zur Verfügung.

Gründungsversammlung der Bogenschützengruppe im Februar 2011

Im Jahre 2012 schließlich feierte die Klampfengruppe mit über 25 erfolgreichen Auftritten ihr 60-jähriges Gruppenjubiläum. Absoluter Höhepunkt, ein großer „Bunter Abend“ in der Adam-Riese-Halle, mit über 800 begeisterten Zuhörern. Im Jahr 2018 erhielt Rudi Paul für sein 60 Jahre währendes Vereins-Engagement die Ehrenmedaille der Stadt Bad Staffelstein. 2017 gab Georg Müller endgültig das Amt des Vereinsvorsitzenden ab, den er seit 1976 mit 6-jähriger Unterbrechung innehatte. Hilmar Schubert übernahm den Vorsitz und führt seither die „Kultur- und Freizeitfreunde e. V. Bad  Staffelstein“.

Die „Kultur- und Freizeitfreunde e.V. Bad Staffelstein“ sind ein sogenannter ideeller Verein, der ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke verfolgt. Er bietet seit 75 Jahren ein breitgefächertes Angebot an Möglichkeiten Freizeit sinnvoll zu verbringen, ob sportlich oder kulturell und immer in Gemeinschaft mit Anderen. Der ehemalige Vorsitzende Adolf Bäumler stellte dazu bereizs vor 50 Jahren beim 25-jährigen Vereinsjubiläum fest: „Ich glaube, dass solche Vereine heute notwendiger sind denn je zuvor. Wir leben heute in einer hektischen Welt und der Mensch selbst ist es, der unseren notwendigen Lebensraum immer mehr einengt.“ (5/S.11).

Der ehemalige Landrat Ludwig Schaller stellte beim 40-jährigen Vereinsjubiläum fest: „Als Mitglied dieses Vereins, dessen Entstehen und Werden ich aus eigener Wahrnehmung genau kenne, darf ich feststellen, dass die Naturfreunde Staffelstein zum Inbegriff der Freude an der Natur, der Geselligkeit, der Musik und der gegenseitigen Verbundenheit der Menschen geworden sind. Ihre zahllosen Aktivitäten in den einzelnen Sparten zeugen von echtem Gemeinschaftsgeist.“ (6/S. 5). Und schließlich noch Landrat Reinhard Leutner beim 50-jährigen Vereinsjubiläum: „Gerne erinnere ich mich mit meiner Frau an unzählige gesellige und freundschaftliche Begegnungen in den letzten 25 Jahren bei unseren Naturfreunden“. (1/S. 5).

Viel Lob und Anerkennung fand der Verein und  – vor allen Dingen – viel Zuspruch, Teilnahme und Teilhabe. Nicht nur durch aktive Mitglieder und Mitbürger der Heimatstadt und der -region,  sondern  auch bei Urlaubs- und Kurgästen und zahlreichen Auftritten der Klampfengruppe, auch weit über Franken hinaus.  Viele Freundschaften entstanden, wurden gepflegt und halten bis heute.

Doch im letzten Jahrzehnt kamen zwei Probleme auf, die die Bad Staffel- steiner  Kultur- und Freizeitfreunde schmerzlich trafen. Das Jahr 2020 und auch 2021 brachte nicht bloß für den – nach wie vor – zweitgrößten Verein der Stadt sondern in allen Gemeinschaften, Familien, ja im weltweiten Austausch, eine nie gekannte und zutiefst ungute Zäsur, die Pandemie globalen Ausmaßes:  Covid 19.  Distanz war  geboten, alle mussten sich weit zurückziehen und viel Aktivität kam zum Erliegen. Es konnte nicht mehr „vereinsgelebt“ werden,  Musik und Geselligkeit, Kultur und  Austausch lagen darnieder. Aber jetzt (im August 2021) ist Entspannung zu spüren, darf gehofft werden. Berechtigte Hoffnung auf eine gute Zukunft, im Sinne der grundsätzlichen Vereinsgedanken, kann auch bezüglich des ersten und schönsten Heims des Vereins, dem „Haus am Dornig“ gehegt werden. Die letzten Hausverpachtungen hatten sich weder wirtschaftlich-finanziell noch im harmonischen  Miteinander bewährt.  Da Selbstbewirtschaftung  (wie in den 1970er Jahren) nicht mehr machbar ist, wurde durch die Vereinsführung und mit großer Zustimmung der Mitglieder der Entschluss zum Verkauf gefasst.  Und es wurde ein Käufer gefunden, der die Geschichte des Hauses  respektiert und sich dem Grundgedanken verpflichtet fühlt, weiter- hin einen Wander- und Erholungsort in schönster Natur zu bieten, moderner halt und heimatverbunden, also „fränggisch-innovativ“ das Haus in eine Zukunft zu führen, in engem Schulterschluss mit dem Verein, den Bad Staffelsteiner Kultur- und Freizeitfreunden. Nun, die ersten Wochen im August 2021 zeigen: Die Hoffnung ist mehr als berechtigt.

 

Quellen

1: Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum der Ortsgruppe Staffelstein
2: Festschrift zum 80-jährigen Jubiläum der Naturfreunde Österreich
3: Festschrift zum 85-jährigen Jubiläum der Ortsgruppe Bamberg
4: Österreichischer Alpenverein, Wikipedia (Bearb.-Stand: 04.2019)
5: Festschrift zum 25-jährigen Jubiläum der Ortsgruppe Staffelstein
6: Festschrift zum 40-jährigen Jubiläum der Ortsgruppe Staffelstein
Vereinsarchiv
Archiv Karl-Heinz Müller
Archiv Mario Kern/phomediart.de

Die Klampfengruppe 2019, rechts Rudi Paul, Klampfenspieler seit über 60 und Gruppenleiter seit über 45 Jahren

 

Unsere Chronik 1946 bis 2021 zum herunterladen (PDF).

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